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Portfolio-Tracker nach gescheiterten Versuchen mit Spreadsheets

Portfolio-Tracker nach gescheiterten Versuchen mit Spreadsheets

Excel-Tabellen für Portfolio-Tracking scheitern spätestens bei Dividenden-Reinvestments, Währungsumrechnungen und steuerlichen Anpassungen. Wer das einmal durchgemacht hat, weiß: Manuelle Pflege kostet mehr Zeit als sie bringt.

Sharesight: Wenn Steuern kompliziert werden

Sharesight rechnet automatisch nach FIFO, LIFO oder durchschnittlichen Kosten. Besonders relevant für deutsche Anleger mit Altbeständen vor 2009. Import von Interactive Brokers, DeGiro und Trade Republic funktioniert meist problemlos. Die kostenlose Version beschränkt auf 10 Holdings – für ernsthafte Portfolios unbrauchbar. Pro-Version ab 19 Dollar monatlich.

Delta und Portfolio Performance im Vergleich

Delta glänzt mit Benutzeroberfläche und Live-Preisen für Krypto, versagt aber bei komplexen Aktientransaktionen. Keine vernünftige Dividendenverwaltung, keine Tax-Lots. Portfolio Performance ist technisch überlegen: Open Source, komplett offline, detaillierte Steuerberichte. Nachteil: Die Lernkurve ist steil. Wer nicht versteht, wie Wertpapierkonten strukturiert sind, verliert schnell den Überblick.

Getquin und regionale Besonderheiten

Getquin integriert deutsche Broker direkt und versteht Vorabpauschale sowie Teilfreistellung. Social-Features ignorieren, Tracking-Funktionen nutzen. Kostenlos, aber mit eingeschränktem Transaktions-Export.

Parqet bietet ähnliche Deutschland-Optimierung mit besserem Reporting. 4 Euro monatlich, dafür CSV-Export und historische Performance-Analysen.

Was tatsächlich funktioniert

Kleine Portfolios unter 15 Positionen: Delta reicht. Mehrere Broker und Steuerkomplexität: Sharesight. Volle Kontrolle ohne Cloud: Portfolio Performance, aber Zeit zum Einarbeiten einplanen.

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